
Zusammen mit den Teams der Sek Mattenbach und der Sek Büelwiesen bildeten wir uns am 13. Januar zum Thema Feedback weiter. Basierend auf der Hattie Studie und Forschungen von Carol Dweck, erklärten uns die Referenten von schulentwicklung.ch zwei Denkmuster und wie durch gezieltes Feedback das Denkmuster verbessert werden kann.
Starres Denkmuster:
«Ich bin zu dumm für Mathe.» «Ich kann halt kein Französisch. Schon meine Mutter konnte es nicht.» «Das geht nicht!» oder auch «Ich weiss es schon. Ich bin halt intelligent.»
à Schüler mit starrem Denkmuster limitieren sich selbst, da sie meinen es nicht zu können oder es eben schon zu können!
Lernorientiertes Denkmuster:
«Das ist eine knifflige Aufgabe, ich versuche es nochmals.» «Wenn ich übe, dann werde ich es können.» «Ich lese nach und frage die Lehrperson oder meine Kollegin, dann werde ich es sich verstehen.»
à Schüler mit lernorientiertem Denkmuster sind erfolgreicher, da sie mit erfahren, dass sie mit Einsatz, Fehlern, Üben weiterkommen.
Frage: Wie können Lehrpersonen die Schülerinnen und Schüler unterstützen in ein lernorientiertes Denkmuster zu gelangen und dieses beizubehalten?
Antwort: Mit einem lernwirksamen Feedback. Unsere Sprache ist dabei imminent wichtig. Wir dürfen nicht die Person loben «Du bist ein fleissige/r Schüler/-in. Du bist gut in Mathe.», sondern wir sollen den Lernenden ein Feedback bezüglich der Aufgabe, dem Prozess und der Selbstregulierung geben!
«Du hast fleissig gearbeitet und dir viel Mühe gegeben die mathematische Gleichung zu lösen. Du bist an einem Punkt nicht weitergekommen und hast im Themenbuch nachgelesen. Bravo. Was ist nun dein nächstes Ziel?»
Unsere beiden Beauftragen für den LP 21, Oemür Günalp und Christian Lampart, werden nun die Lehrpersonen motivieren das Gelernte umzusetzen und definieren wie die Sichtbarmachung und der Austausch zum Thema Feedback stattfinden wird, damit ein professioneller Dialog entsteht und eine neue Haltung bei der formativen Beurteilung erreicht wird.
